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3. Holz und Luftbefeuchtung

 

Damit das Holz passt!

Ein natürlicher Stoff wie Holz muss bei einer bestimmten Luftfeuchte verarbeitet und gelagert werden. Zu nasses Holz quillt, ausgetrocknetes Holz verzieht sich. Die Maßänderungen verlaufen jedoch nicht in allen Richtungen gleichmäßig: Das Holz quillt oder schwindet tangential mehr als radial. Diese ungleichen Maßänderungen führen bei Wassergehaltsänderungen zu Verformungen und Rissen.

 

Eine konstante, optimale Luftfeuchte verhindert:

 

  • Unebenheiten und Oberflächenrisse
  • das Aufreißen von Furnierverbindungen
  • aufspringende Rahmenecken
  • das Verziehen von Innenausbauteilen (z.B. Möbel, Fenster, Türen)
  • das Schwinden von Riemen- und Parkettböden
  • Haftungsprobleme beim Einsatz wasserlöslicher Lacke

Ist die Luft zu trocken, gibt das Holz seine eigene Materialfeuchte an die Luft ab: Insbesondere während der Heizperiode besteht durch das Absinken der Luftfeuchte auf Werte unter 40 % relativer Feuchte akute Schadensgefahr für das Holz sowohl bei der Lagerung als auch in jeder Verarbeitungsphase.

Auch der Einsatz wasserlöslicher Lacke erfordert eine ausreichend konstante Raumfeuchte, um Haftungsprobleme auszuschließen.

Durch eine aktive Luftbefeuchtungsanlage lassen sich vermeidbare Kosten durch zu trockene Heizungsluft wirkungsvoll verhindern.

 

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4. Rechte Spalte

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