DRAABE verwendet Hochdruck-Düsen für die Direktraum-Luftbefeuchtung




Düsen-Zerstäubung kann mittels Hochdruck- oder Druckluftdüsen fuktionieren




















Luftbefeuchtungs-Technologie mit DampfLuftbefeuchtungs-Technologie der Ultraschall-Zerstäubung



Luftbefeuchtungs-Technologie der VerdunsterLuftbefeuchtungs-Technologie der mobilen Kleingeräte


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Ein Ziel, unterschiedliche Wege:

Luftbefeuchtungs-Technologien


Für das Sicherstellen einer ausreichenden Luftfeuchtigkeit werden in der Praxis unterschiedliche Systeme und Technologien eingesetzt: Düsenzerstäuber, Dampfbefeuchter, Ultraschallzerstäuber und Verdunster sind häufig eingesetzte Funktionsprinzipien, die sowohl in der Zentralbefeuchtung als auch in der Direkt-Raumluftbefeuchtung zur Anwendung kommen. DRAABE hat sich auf die direkte Luftbefeuchtung spezialisiert und setzt vor allem Düsen-Systeme mit Hochdruck- und Druckluft-Technologie ein. Die verschiedenen Systeme unterscheiden sich hinsichtlich Energieverbrauch, Wartungsaufwand und Befeuchtungsleistung. 


1. Düsen-Luftbefeuchtung
Bei der Düsen-Luftbefeuchtung wird zwischen Hochdruck- und Druckluft-Düsenzerstäubern unterschieden.


    2. Dampfluftbefeuchter
    Verdampfer produzieren Dampf in einem temperaturbeständigen Kunststoff- oder Edelstahlzylinder, in dem das Befeuchterwasser bis auf 100 °C erhitzt wird. Dampfluftbefeuchter werden in drei Bauarten unterteilt: Elektroden-, Widerstands- und Gasverdampfer. Die Aufheizung bei den häufig eingesetzten Elektroden- und Widerstandsverdampfern erfolgt durch elektrische Energie, weshalb die elektrische Leistungsaufnahme recht hoch ist. 

    Bewertung: Die Dampfluftbefeuchter weisen einen geräuscharmen Betrieb, bei jedoch hohem Energieverbrauch auf. Die Lebensdauer der Dampfzylinder ist aufgrund von Kalkanlagerungen begrenzt.


    3. Ultraschall-Luftbefeuchter
    Bei der Ultraschall-Luftbefeuchtung wird das Wasser durch piezoelektrische Schwingerelemente zu hochfrequenten Schwingungen angeregt, wodurch Wasseraerosole an der Wasseroberfläche in Form eines kalten Nebels austreten. Das entstehende Aerosol wird von einem Luftstrom in die Raumluft befördert. 

    Bewertung: Der Vorteil der Ultraschall-Luftbefeuchter liegt im geringen Energieverbrauch. Dem gegenüber steht jedoch eine große Verkeimungsgefahr durch die stetig feuchten Oberflächen. Ablagerungen von Mineralien sorgen zudem für eine nur begrenzte Lebensdauer der Ultraschallschwinger. Außerdem ist vollentsalztes Wasser erforderlich sowie eine regelmäßige Überprüfung und Reinigung der Zerstäuber.


    4. Verdunster
    Bei Verdunstern wird das Befeuchterwasser gleichmäßig auf einem Kontaktkörper verteilt oder der Kontaktkörper saugt sich voll, um eine große Oberfläche für den Verdunstungsvorgang zu schaffen. Ein Ventilator fördert die Raumluft durch den Kontaktkörper. Der Befeuchtungsvorgang erfolgt durch Verdunstung an der Oberfläche des Kontaktkörpers. Ortsfeste Geräte sind an das Wassernetz angeschlossen. Der Kontaktkörper kann feststehend oder rotierend ausgeführt sein. 

    Bewertung: Die Verdunster haben nur einen geringen elektrischen Energiebedarf, bergen jedoch ebenfalls große Verkeimungsgefahr der stetig feuchten Oberfläche und erfordern zudem eine regelmäßige Überprüfung und Reinigung.


    5. Mobile Kleingeräte
    Nach der VDI 6022 Blatt 6 ist der Einsatz von mobilen Kleingeräten an Arbeitsplätzen aus vorbeugenden Gründen zu untersagen; es sei denn, es wird ein nachvollziehbarer Beweis des gefahrlosen Betriebs durch den Nutzer geliefert.

    Auch alle dekorativ wasserbetriebenen Einrichtungen (z.B. Wasserwände, Springbrunnen) bergen ein hohes Risiko, durch kontaminiertes Wasser die Atemwege zu belasten, wenn sie nicht ordnungsgemäß beschickt, gereinigt und gewartet werden. Besondere Prüfungen und Maßnahmen sind daher für den gefahrlosen Betrieb notwendig. 

    Bewertung der Befeuchtungssysteme
    Beim Gegenüberstellen der verschiedenen Befeuchtungssysteme sind sowohl die Betriebskosten, die technischen Ausstattungen als auch die Service-Angebote genauestens zu vergleichen. Im Interesse eines hohen Gesundheitsschutzes und umfassender Betriebssicherheit sind Systeme mit einer integrierten Wasseraufbereitung und einem nachhaltigen Wartungskonzept zu bevorzugen.

    Eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Auswahl des passenden Luftbefeuchtungssystems ist das VDI-Zertifikat. Der Anwender einer derart überprüften Anlage hat die Sicherheit ein wartungsfreundliches, wirtschaftliches und hygienisch einwandfreies System zu betreiben.

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